Sonntag, 31. März 2019 - Frühlingskost



"Frühlingskost"

Werke von Pearsall, Whitacre, Schafer u.v.m.

Schloss Blutenburg, Jella-Lepmann-Saal
Seldweg 15, 81247 München

Beginn: 19 Uhr
Eintritt: 15€ | 9€

Kartenreservierungen mit Angabe des Namens und der Anzahl der gewünschten Karten bitte an  This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Die Karten können an der Abendkasse bis 18:45 Uhr abgeholt und bezahlt 
werden. Nicht abgeholte Karten gehen in den freien Verkauf.




20180330 Fruehlingskost Flyer

In dem neuen Programm „Frühlingskost“ präsentiert das Ensemble Canzone11 zusammen mit Sprachkünstlerin Mareike Tiede Kostbarkeiten und Kuriositäten der Chorliteratur rund um das Thema Frühling. Dabei wird der Frühling als Metapher für den Aufbruch in ein frisches Leben, für das Erwachen des Menschen, der Farben der Natur, der Tiere und auch der Liebe zwischen Mann und Frau verstanden.

Die vielfältigen musikalischen Interpretationsmöglichkeiten des Begriffs „Frühling“ greift Canzone11 in einem bunten, gleichsam unterhaltenden wie berührenden und virtuosen Stilmix auf. Während die Uraufführung der Mörike-Vertonung „Er ist’s“ von Maruan Sakas eine ganz eigene, schillernde Jazzsprache verwendet, greift John Hoybye das berühmte „Now is the month of maying“ von Thomas Morley in seiner Komposition „The slow spring“ wieder auf uns verwebt es in Clustern und Pop-Elementen zu einem Geflecht der Stile.

Ein zentrales Werk des Abends wird das publikumswirksame und in München erstmals zu hörende „Felix‘ Girls“ des kanadischen Komponisten Murray Schafer sein. Charakterzüge verschiedener Frauen aus unterschiedlichen Kulturkreisen der Erde werden witzig, charmant und augenzwinkernd in Musik – und in Szene gesetzt.

Auch die skandinavischen Komponisten Evert Taube und Nils Lindberg befassen sich in „Sa skimrande“ und „Shall I compare thee“ mit der Liebe zwischen Mann und Frau, verliebt, anbetend, versunken. Dem gegenüber stellt Canzone11 das zarte „lay a garland“ des britischen Komponisten R. Pearsall, ein sanftes Bild über den Tod einer Frau.

Mit der Cummings-Vertonung „I thank you, God“ beschreibt Eric Whitacre das langsame Erwachen aus einer tiefen Depression, eine frische, funkelnde Freude an der Welt und dem Dasein. Des Weiteren werden Werke von J.Bennett, K. Bikkembergs, B. Ollen und Oliver Gies zu hören sein.

Ein Konzert zum Lachen und Träumen, Swingen und Staunen.